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Voyage to the unknown
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Autor Voyage to the unknown   1  # 7  top
Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:23:58
Die Reise ins Ungewisse

Prolog

Jahr 3029, Juli.14
Planet Huntress; Kontinent Abysmal
Geheime Forschungseinrichtung Delta

Khan Leo Showers betrat den langen Gang, welcher ihn ins innere des Labors führen sollte. Es roch nach Desinfektionsmittel und Metall. Sobald er durch die Luftschleuse war, kam ein aufgeregtes Mitglied der Wissenschaftlerkaste in den Raum gestürzt und rief nach Luft ringend:" Es ist uns geglückt! Es ist vollbracht! Wir haben die Gene Eures Hauses mit denen des Hauses Wirth kombiniert und einen Genpool geschaffen der allen uns bekannten überlegen ist!". Der Khan lächelte zufrieden. Seit drei Jahren arbeiteten die Wissenschaftler daran die beiden Häuser zu verbinden und damit die jeweils positiven Aspekte zum Vorschein zu bringen. "Das sind gute Neuigkeiten, wann könnt ihr mit der Zucht beginnen?", das Lächeln in seinem Gesicht erstarb als der Wissenschaftler seine Antwort gab. "Schätzungsweise in fünf Monaten, vielleicht auch erst in sechs." Der Kahn machte einen Schritt vorwärts auf den Wissenschaftler zu, dann noch einen. Mit jedem Schritt wurde der ohnehin schon kurze Mann kleiner und kleiner, bis Leo direkt vor ihm stand. "In zehn Monaten sind die ersten beiden Geschkos geboren, andernfalls mache ich den Bunker hier zu und kappe sämtliche Verbindungen. Nichts wird mehr rein oder raus kommen!
Zehn Monate, dann will ich lebendige Ergebnisse!" knurrte er. Damit wand der Kahn sich auf dem Absatz um und lies den verängstigten Wissenschaftler zurück.

Zehn Monate später wurden 2 Geschkos geboren. In jeder waren zwölf Kinder. Die eine Geschko hatte die Gene des Hauses Showers als Basis, die andere die des Hauses Wirth. Das zweite Kind aus Geschko Wirth war Falcone.



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Autor RE: Voyage to the unknown   2  # 7  top
Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:24:51
Jahr 3049, April 20
Planet Huntress; Kontinent Abysmal
Geschko Ausbildungslager über Forschungseinrichtung Delta

"BEWEGT EUCH IHR SURATS!!!", Dafas Wimmers brüllte über den Platz: "ICH WERDE EUCH EURE STRAVAG RATIONEN FÜR DIE NÄCHSTEN DREI WOCHEN STREICHEN WENN IHR NICHT SCHNELLER WERDET!!!". Seit drei Stunden liefen die beiden Geschkos nun schon um den Platz. Sie waren mittlerweile stark ausgedünnt, in Geschko Showers (G1) waren noch 6 der Ursprünglich 12 und in Geschko Wirth (G2) 4. Die G2 war nicht ganz so Leistungsfähig wie die G1, die Showersgene schienen die Wirthgene besser nutzen zu können als andersherum. Dafür war die G2 deutlich impulsiver und emotionaler, was dazu führte, dass viele Streitereien schnell ausarteten. Der mittlerweile zum IlKhan gewählte Leo Showers stand in der Ausbilderbaracke und beobachte das Treiben gespannt. Mit einem angewiderten Gesichtsausdruck kam Dafas zur Baracke rüber. Als er sie betrat sagte er nur: "Pure Zeitverschwendung diese Geschkos. Gehen sich nur an den Kragen!". Leo setzte sich auf einen der Klappstühle. "Werden die Fehlschläge meinen Anweisungen nach entsorgt?", fragte er nur knapp. "Gewissensbisse habe ich jedenfalls keine wenn die da unten Material zum sezieren bekommen", Dafas setzte sich ebenfalls "Wirst du mich mit an die Front nehmen, mein Khan?". Die Antwort wurde durch Schüsse auf dem Platz unterbrochen. Beide Männer stürzten ans Fenster. Einer der G2 Jungen hatte eine Pistole in der Hand, die drei anderen flankierten ihn. Von der G1 standen nur noch 2 und rührten sich nicht. Drei lagen bewegungslos und seltsam verrenkt auf dem Boden der letzte schrie vor Schmerzen.
Der Junge mit der Pistole ging auf den schreienden zu, setzte ihm die Pistole an den Schädel und mit den Worten "Jetzt bist du nicht mehr so vorlaut, frapos?" drückte er ab. Im selben Moment stürmten die beiden unverletzten G1er auf den Jungen zu. Der schaffte es noch einen der beiden zu erschießen bevor der andere ihn erreichte und ihm mit einem Handballenschlag das Nasenbein ins Gehirn rammte. In einer Bewegung, die Flüssiger nicht hätte sein können, nahm er dem Jungen die Pistole ab, drehte sich zu den drei G2ern um. Peng. Peng. Klick.Nun standen sich die beiden letzten gegenüber, keine 10 Meter von einander entfernt. Es waren Falcone und Liam. "Dafür wirst du bezahlen, du freigeborener Feigling!", mit diesen Worten rannte Falcone auf Liam zu. Liam drehte sich aus dem linken Haken raus, trat Falcone in die Kniekehle und schlug ihn bewusstlos. Das alles passierte innerhalb von 2 Minuten, doch das genügte Leo vollkommen eine Entscheidung zu fällen. "Ich nehme diesen Liam mit nach Strana Mechty, er wird dort seinen ToP machen. Wenn wir in vier Monaten die Freigeburten der Inneren Sphäre angreifen, könnten wir Krieger wie ihn gebrauchen. Falls der andere noch lebt hast du ein Jahr Zeit ihn auf seinen ToP vorzubereiten, ich will sehen wozu die andere Seite des Experiments fähig sein kann. Du wirst dann zusammen mit ihm an die Frontlinie kommen.". Damit verließ Leo die Baracke ohne auf eine Antwort zu warten. Dieser Liam war ihm ähnlich, nur dass dieser Junge dort die Geduld und Beobachtungsgabe des Parders auf eine neue Ebene brachte. Zwei Stunden später saß er bereits in einem Landungsschiff, dass Richtung Orbit flog, Liam in einem Frachtraum drei Etagen tiefer.
Im Trainingslager wachte Falcone grade auf. Er hatte schmerzen, was bei einer zertrümmerten Kniescheibe und einer angebrochenen Schädeldecke nicht verwunderlich war, und einem Hass im Herzen, der dem Wissenschaftler neben ihm den Arm aus kugelte als dieser zu nah herankam. Er würde diesen Liam finden... und er würde ihm den Tod bringen... das schwor er sich!



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Bearbeitet von Falcone D Wirth am 12.11.2017 13:36:26
 
Autor RE: Voyage to the unknown   3  # 7  top
Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:26:28
Jahr 3050, Oktober, 3
Wolcott System, Nadirsprungpunkt
Landungsschiff Bravo der 9 Jaguar Dragoons

Seit seinem ToP war ein Monat vergangen. In der Zeit war er an die Frontlinie zu den neu geformten 9ten Jaguar Dragoons versetzt worden und hatte den vorläufigen Rang des Star Commander erhalten, da sein Vorgänger von einer herabfallenden Panzerplatte erschlagen wurde. Bis ein geeigneterer Krieger kommen würde, sollte er den Rang behalten, es sei denn er bewies sich im Kampf als würdig. Doch er saß an Bord des Landungsschiffes fest, da dieser unfähige Surat von Galaxis Commander Dietr Osis seine Einheit weggeboten hatte. Die Einheit war relativ klein, sie besaß nur zwei Trinärsterne und den Star Commander des anderen hatte er noch nicht einmal gesehen. Auf der anderen Seite des Raumes kam plötzlich Bewegung auf. Einzelne Krieger fluchten. Aus Neugier trat Falcone näher. "Was soll denn dieser Lärm hier", knurrte er immer noch wütend. "GaCom Osis ist tot, er hat schlecht geboten und die Schlacht auf Wolcott verloren. Mit der Niederlage 4 nagelneue Omnis und 12 Elementaranzüge." Falcone musterte den Antwortenden. Er sah ihm selbst ähnlich, war jedoch etwas kleiner und hatte statt blonden Haaren schwarze. Auf der Uniform war das Symbol der 9ten und auf der Schulter prangte das Abzeichen eines Star Commanders. "Stravag! Wie hoch sind die Verluste sonst?" "Osis außen vor gelassen haben wir einen Stern verloren und alle Mechs wurden beschädigt. Das einzig gute was Osis heute getan hat war seine Niederlage rechtzeitig zu erkennen. Die Reste sind bereits auf dem Weg zurück." Anders konnte man es wirklich nicht bezeichnen. "Star Commander, wir sind in derselben Einheit und haben uns doch noch nie Unterhalten.", Falcone überkam das Gefühl seinem Gegenüber schon mal begegnet zu sein: "Ich für meinen Teil finde, dass wir dies ändern sollten. Warum setzten wir uns nicht dort rüber?". Sein Gegenüber nickte nur. Als sie sich setzten wurde Falcone, bevor er was sagen konnte, unterbrochen. "Guten Tag Star Commander Falcone, meine Glückwünsche zur vorläufigen Feldbeförderung." Von einem Moment auf den nächsten verzog sich da von Falcone zu einer hasserfüllten Fratze als er erkannte wer da vor ihm saß.
"Ich fordere dich zum Kreis der Gleichen Star Commander Liam!", presste er hervor. Sofort war es totenstill im Raum. Die anwesenden Krieger bildeten nach und nach einen Kreis um die beiden Kontrahenten. "Du wirst dafür bezahlen was du meinen Brüdern angetan hast!", Falcone fletschte die Zähne. "Diese Emotionalität wird dein Untergang sein!", Liam schüttelte den Kopf: "Ich dachte du wärst anders als diese grobschlächtigen Idioten, aber offensichtlich habe ich mich getäuscht."
Beide traten aufeinander zu. Falcone führte den ersten Hieb gegen Liams Schläfe, der duckte sich jedoch weg und konterte mit einem Schlag in Richtung Magengrube. Er traf nicht ganz, trotzdem hörte man ein leises Ächzen von Falcone. Da Liam noch leicht geduckt da stand rammte Falcone ihm seinen linken Ellbogen in den Rücken, packte den Gürtel von Liam und warf ihn hinter sich.
Synchron drehten sie sich um, beide leicht außer Atem. "Offensichtlich hast du dazugelernt was deine Faustkampftechniken angeht!", Liam ging in die Knie und sprang vor. So tauschten die beiden Schlag um Schlag. Für jeden Treffer, den der eine Kontrahent erzielte, landete der andere auch einen.
Plötzlich flog die Tür auf und Kenneth Osis betrat den Raum: "GENUG!!! LIAM, FALCONE IN MEIN BÜRO!!! SOFORT!". Falcone stand keuchen mit blutiger Nase da. An Liams Auge bildete sich ein Feilchen. Auch er war schwer außer Atem. Mit anderthalb Metern Abstand folgten die beiden Kenneth. Im Büro angekommen nahmen sie Haltung an während sich Kenneth sichtlich verärgert setzte. "Wir haben heute eine schwere Niederlage einstecken müssen und ihr zwei Surats habt nichts besseres zu tun als euch die Köpfe einzuschlagen?!?". Es herrschte betretene Stille. "Worum ging es bei diesem Kreis der Gleichen eigentlich?", fuhr Kenneth fort. Liam ergriff das Wort: "Falcone und ich sind im selben Geschko-Trainingslager aufgewachsen und eines Tages kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen unseren Geschkos wobei alle, mit Außnahme von uns beiden, ums Leben kamen." Falcone knurrte "Du meinst wobei du meine Brüder ermordet hast!". "Nein Falcone, ich habe sie nicht ermordet. Ich habe sie zwar getötet, jedoch nur um mich wehren. Immerhin kam die Aggression von eurer Seite." Kenneth hielt Falcone mit einer Handbewegung davon ab Liam zu antworten und sagte nur: "Nun dann kann ich ungefähr nachvollziehen, warum der Kreis der Gleichen gefordert wurde, jedoch kann ich solche Spielereien nicht länger dulden. Sollte so etwas noch einmal vorkommen werde ich zu Disziplinarmaßnahmen greifen müssen. Wir können es uns nicht erlauben uns in dieser Situation selbst zu bekämpfen! Falcone, es gefällt mir zwar nicht, doch du hast den Posten von Liam als Star Commander im Trinärstern. "Was??", Liam wirkte geschockt. "Falcone du kannst gehen. Melde dich in Hangar drei und bereite die Wartungsarbeiten vor." Falcone salutierte Wortlos und ging. Liam stand stocksteif da während Kenneth grinste: " Ich habe von IlKhan das Komando über die Dragoons bekommen und damit die Beförderung zum Galaxy Commander. Damit ist die Stelle des Star Captains freigeworden." Mit diesen Worten griff er in die Schreibtischschublade und würfelte Liam die neuen Abzeichen entgegen. "Ich darf jetzt die Scherben von Galaxy Commander Dietr Osis beseitigen. Bring den Trinärstern wieder auf Sollstärke und behalte Falcone im Auge. Lass ihn seine Wut an der Front auslassen, nicht an unseren Kriegern. Du darfst gehen Star Captain Liam." Liam salutierte, nahm die Abzeichen und verließ das Büro mit einem selbstsicheren Lächeln.



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Bearbeitet von Falcone D Wirth am 12.11.2017 13:32:44
 
Autor RE: Voyage to the unknown   4  # 7  top
Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:43:39
Jahr 3050, November
Schlachtfeld der Inneren Sphäre

"Galaxy Commander Kenneth Osis, Ich bin mit meinem Trinärstern in einen Hinterhalt der Freigeborenen geraten. Habe den Kontakt zu 2 meiner Sterne verloren und vom dritten stehen nur noch 2 Mechs.", eine Autokanonensalve erschütterte Liams Hellbringer: "Wir versuchen sie von der Landezone fernzuhalten!" Durch seinen Sichtschirm sah er eine Stormcrow vorbeilaufen und konnte nicht anders als den Piloten zu bewundern, der es schaffte den Mech mit einer so bedrohlichen Grazie zu führen. Die schweren ER-Laser in den Armen der Stormcrow flammten auf und ließen den Gedanken verfliegen. Als das Gegenfeuer kam schlug der Pilot einen gekonnten Harken und setzte die 3 mittelschweren ER-Laser gegen einen Dragon ein. Liam bemerkte, dass dies der Mech war, der ihn grade beschossen hatte. Die Parder-Instinkte ließen ihn automatisch zielen und er feuert ebenfalls seine 3 mittelschweren ER-Laser und eine ER-PPC ab. Die Zellbrigen waren schon in den ersten Minuten durch die Piloten der Inneren Sphäre aufgehoben worden, welche einfach auf alles und jeden schossen der in ihre Schussbahn lief. Die PPC bohrte sich in das Bein des Dragon, doch die Laser trafen genau in die Bresche, die die Stormcrow geschlagen hatte. Der Dragon fiel so schnell, dass einige der IS-Piloten stockten. Liam warf seinen Mech nach vorn und kreuzte den Weg der Stormcrow. Mit diesem Manöver mussten die IS-Piloten sich auf die neuen Ziele einstellen. Obwohl dies das erste Gefecht des neu aufgestellten Trinärsterns war, schien der andere Pilot immer genau das zu denken, was Liam in den Sinn kam. Ein erneuter Harken warf die Stormcrow auf einen Kurs direkt auf die Gegner zu. Die 4-fache Übermacht schien den Piloten kaltzulassen. Der Hellbringer fiel leicht zurück, doch das Feuer hielt einen Teil des Fokus auf ihm. Ein weiterer Gegner fiel durch die gekonnte Zusammenarbeit der Clanner. Ein kurzer Warnruf des Stormcrowpiloten ließ Liam den Mech herumreißen.

Falcone sah aus dem Augenwinkel eine KingCrab zwischen den Bäumen hervortreten. Und gab eine Warnung an den ihn begleitenden Hellbringer durch, bevor er in eine harte Wende ging um in den Rücken des 100-Tonners zu kommen. Die acht anderen Mechs in der Deckung 500 Meter voraus waren ihm in diesem Moment egal. Sie konnten der KingCrab nicht erlauben sich zwischen sie zu setzen. Ein Alpha in den Rücken zog die Aufmerksamkeit des Piloten auf Falcones Stormcrow und er drehte sich schwerfällig um. Die Ehrlosigkeit seines Manövers war in dieser Situation belanglos. Der Hitzestau trieb ihm den Schweiß aus allen Poren. Er hoffte nur dass der Hellbringerpilot ebenso handeln würde. Aus den Augenwinkeln sah er wie die Hoffnung bestätigt wurde. Der Hellbringer feuerte alle Energiewaffen in den Rücken der KingCrab, die durch den Aufprall der beiden ER-PPCs nach vorne geschleudert wurde und dadurch beide AC/20 Schüsse in den Boden vor der Stormcrow setzte. Dreck prasselte auf das Cockpitglas, während er weiter rannte. Er würde dem Piloten später ein Bier ausgeben, egal wer er ist. Die KingCrab schwankte konnte sich jedoch auf den Beinen halten. Der Hellbringer setzte die SRMs nach und gab dem Mech den Rest. Die Laser mussten das Gyroskop freigelegt haben und die SRMs zertrümmerten es vollständig. Falcone lief näher ran um den Todesstoß zu vollbringen, doch als er näherkam sah er, dass dies nicht mehr nötig war. Die KingCrab war auf den Dragon gefallen und dessen AC hatte sich in das Cockpit des fallenden Mechs gerammt. Als der 100-Tonner fiel ergriffen 3 der 6 noch stehenden Mechs die Flucht. Falcone gab die Beobachtung weiter und preschte wieder an die Frontlinie, der Hellbringer knapp hinter ihm.

Eine halbe Stunde später standen sich die beiden Mechs komplett zerschossen und kaum noch einsatzbereit gegenüber. Falcone ergriff über Funk das Wort: "Das war ein harter Kampf und ich bin froh darüber, dass du an meiner Seite gekämpft hast." Für einen Moment war die Leitung tot, dann meldete sich sein gegenüber: "Wir gehen zurück zum HQ. Dein Mech ist noch manövrierfähig, frapos? "Pos, allerdings nicht mehr lange. Wir sollten uns beeilen!"


Drei Stunden später öffnete sich die Cockpitklappe des Hellbringers und Liam kletterte vorsichtig zu der Nische in der die Strickleiter verborgen war. Als er sie am Mech herab schmiss stellte sich heraus, dass sie während des Gefechts komplett zerschossen wurde. Liam seufzte und wollte gerade den Abstieg an den Breschen in der Panzerung wagen als die Stormcrow ihren Arm hinhielt. Erst wollte er protestieren, jedoch fehlte ihm die Kraft dafür. So trat er wortlos einen Schritt vor, auf den noch immer warmen Arm, der sich sofort gleichmäßig Richtung Boden bewegte. Unten angekommen sprang Liam vom Arm und lehnte sich gegen den dreckigen Fuß seines Mechs, wo er auf den anderen Krieger wartete. Er wollte sehen, welcher seiner Mechkrieger mit ihm einen solchen Sieg errungen hatte.




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Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:52:40
Als Falcone sah, wer da aus dem Cockpit des Hellbringer kam, konnte er die Mordlust und den Rachedurst kaum im Zaum halten. In dem Moment, wo er die Leiter des Hellbringer in Einzelteilen zu Boden fallen sah musste er jedoch Lachen. Er ließ seinen Mech einen Schritt vortreten und hob den rechten Arm. Es verschaffte ihm eine gewisse Befriedigung den, aus seiner Perspektive, winzigen Liam in der Hand, genauer gesagt auf dem Arm, zu haben. Sobald Liam unten war, schaltete er seinen Mech ab und öffnete seinerseits die Luke. Er hoffte nur, dass seine Leiter noch intakt war. Sie war es nicht. Liam lachte: "Ich würde dir ja gerne zur Hand gehen Star Commander, jedoch komme ich leider nicht zurück in mein Cockpit!" "Immerhin stehen unsere Mechs noch auf ihren eigenen zwei Beinen Star Captain", antwortete Falcone und setzte sich auf das Hüftgelenk, umsichtig sich nicht an den scharfen Kanten der zerschossenen Panzerung zu verletzen. Er zündete sich eine Zigarette an, "Ein guter Kampf Star Captain, frapos?"
"Pos Star Commander!", antwortete Liam, sich ebenfalls eine ansteckend: "Gibt es schon Neuigkeiten über den Rest unseres Trinär Sterns?". Falcone schüttelte den Kopf und machte sich an den Abstieg über das nach hinten geknickte Vogelbein. Am Kniegelenk angekommen Sprang er die letzten 2 Meter, fiel jedoch bei der Landung vor Erschöpfung ungelenk hin. Nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte ging er zu Liam: "Kommst du mit in mein Quartier? Ich schulde dir, wegen deines Abschusses auf der Kind Crab noch ein Bier! Danach muss ich dringend Duschen." "Das hört sich gut an, aber wir müssen Galaxy Commander Kenneth noch Meldung erstatten und uns um den Trinär Stern kümmern!", erwiderte Liam. Auf dem Weg zum HQ erwischten sie einen Tech und gaben ihm die Anweisung die Mechs wieder einsatzbereit zu machen.



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Autor RE: Voyage to the unknown   6  # 7  top
Falcone D Wirth
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12.11.2017 13:56:43
Selbes Jahr, selber Tag
HQ

"Star Captain Liam und Star Commander Falcone!", die beiden standen mit hocherhobenem Kopf Stramm, obwohl beiden jeder Muskel schmerzte. Kenneth, ebenfalls in Kampfmontur, sah von seinem Schreibtisch auf. "Gut, dass ihr da seid. Setzt euch", Kenneth deutete auf die beiden Stühle am Rand des Raumes. Falcone holte sie zum Tisch und sie setzten sich, immer noch Kerzengrade.
Als sie saßen ergriff Kenneth das Wort:"Wir haben heute 2 wichtige Siege erringen können. Die Westflanke des Kombinats ist komplett zusammengebrochen und im Süden machen wir mehr Boden gut als angenommen. Wie läuft es bei euch im Osten?" Liam zeigte auf die Karte: "Wir sind zunächst ohne Feindkontakt gute 150Km nach Osten marschiert, bis Mechkrieger George eine Streitmacht von ungefähr 30 Mechs in 15Km südlich von uns – er zeigte auf ein Talgebiet auf der Karte – sichtete. Einen Abfangkurs einschlagend, sind wir dann nach Süden abgedreht. Auf dem Weg von der Anhöhe hier – sein Finger flog über die Karte – sind wir dann durch einen Erdrutsch getrennt worden. Der Feind wusste offensichtlich die gesamte Zeit über wo wir waren. Falcone und ich waren vom Rest unseres Trinärs abgeschnitten. Die drei restlichen Krieger aus dem Command Star wurden verschüttet und wir von neun Mechs angegriffen. Nachdem wir vier der neun Feindmaschienen vernichtet hatten, haben die restlichen fünf Mechs des Kombinates den Rückzug angetreten. Wir mussten uns ebenfalls zurück ziehen, da unsere Mechs schwer beschädigt waren. Seit wir von unserem Trinär getrennt wurden haben wir nichts mehr von ihnen gehört. Gibt es hier irgendwelche Meldungen?"
Kenneth nickte: "Gute Arbeit, der Rest eures Trinärs hat es vor 2 Stunden zurückgeschafft. Sie mussten sich unverzüglich zurückziehen. Acht eurer Krieger sind leicht zerschossen zurückgekehrt, Mechkrieger George in seinem Arctic Cheetah und Mechkriegerin Jules in ihrer Shadow Cat sind gefallen. Diesen Hinterhalt hat das Kombinat heute teuer bezahlt, denn die Truppen, die sie für die Jagt nach euch eingesetzt haben, fehlten deutlich an anderen Stellen. Mechkrieger Scheffel hat heute außerordentliches taktisches Geschick aufgewiesen. - Kenneth wies auf die Karte – Indem er die restlichen Feindtruppen in dieses Gebiet gelockt hat, stand euch der Weg zurück offen. Außerdem hat er den Trinär im Zick-Zack geleitet um die Verfolger abzuschütteln. Ihr solltet darüber nachdenken ihn zum Star Commander zu befördern, dem Bravostern fehlt noch einer. Und noch etwas. - Kenneth sah Liam und Falcone an – Ich weiß, dass ihr eure Differenzen habt und ich kann gut nachvollziehen, dass du, Liam, Falcone dort haben willst wo du ihn sehen kannst. Aber genau wegen solchen Situationen hat jeder Stern einen Star Commander. Ihr wisst worauf ich hinaus will, frapos?" "Pos Galaxy Commander Kenneth Osis", antworteten beide und Falcone setzte mit einem Grinsen Richtung Liam nach: "Die Differenzen sind auf dem Schlachtfeld gefallen!"
Es folgte noch eine gute Stunde der Analyse.
"Galaxy Commander Kenneth Osis!", ein ComTech kam in den Raum gestürzt. Sein Gesicht war Kreidebleich: "Wir haben soeben diese Meldung erhalten!" Er reichte sein Pad an Kenneth. Der sonst so gefasste Mensch zeigte in weniger als fünf Sekunden Emotionen auf dem Gesicht ab wie sonst in fünf Jahren. Erst wirkte er sichtlich erschüttert, dann folgte Trauer, zuletzt stieg eine Zornesröte auf, die man nur selten sieht. Zu jedem Zeitpunkt jedoch, war er sichtlich geschockt. "IlKhan Leo Showers ist gefallen", presste er hervor. Totenstille. Kenneth setzte sich und legte das Datenpad auf den Tisch, Falcone sackte, an der Wand an der er lehnte zusammen und Liam fluchte in seinem Sessel leise vor sich hin. Der ComTech stand im Raum, nicht wissend was er tun sollte.
Kenneth sah auf: "Ist diese Nachricht überprüft worden? Ist das vielleicht ein Trick der Inneren Sphäre?" "Ausgeschlossen", erwiderte der ComTech: "Die Nachricht kam über die direkte Verbindung des Khan mit der höchsten Verschlüsselung." Er griff nach seinem Pad und wollte gehen doch Kenneth hielt ihn zurück: "Gib eine Nachricht an die Luchs: Sie sollen in 5 Stunden Startklar sein! Die Piloten des zweiten Trinärs kommen mit mir nach Strana Mechty. Liam – er drehte sich zu ihm, der aufhörte zu fluchen – du übernimmst das Kommando über die anderen beiden. Sichert den Planeten und wartet auf neue Befehle!"



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Falcone D Wirth
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12.11.2017 14:06:22
Jahr 3051, Februar
Schlachtfeld der Inneren Sphäre
(Selbes System)

Alle Alarmglocken schrillten grell. Falcone rollte stöhnend vom Feldbett und sah auf die Uhr: "Vier Uhr morgens?!? Wenn das ein Fehlalarm ist rollen Köpfe", knurrte er. Keine Fünf Minuten später stand er in der Einsatzzentrale: "WER VON EUCH SURATS IST FÜR DIESEN STRAVAG ALARM ZUSTÄNDIG? MAN VERSTEHT SEIN EIGENES WORT NICHT MEHR! ICH WILL EINEN LAGEBERICHT!!!" brüllte er. Der Alarm verstummte. Ein Tech an der Radarüberwachung stand auf: "Wir haben eine große Anzahl an Landungsschiffen geortet. Sie gehören keinem Clan an, es sind Truppen des Kombinats, Star Commander. Sie scheinen von einem Piratensprungpunkt zu kommen. GAZ in 20 Stunden." Liam stürzte in den Raum. Ein knappes "Lagebericht" kam von Liam. "Es sieht so aus als wollte das Kombinat ihren Planeten zurück. Wie viele Landungsschiffe sind es Commtech?" antwortete Falcone mit einem grüßenden Nicken an Liam. "4 Overlords und und 2 Unions steuern direkt auf unsere Position zu, weitere 8 Overlords und 5 Unions haben sich abgespalten und fliegen auf die andere Seite des Planeten. Die meinen es diesmal sehr Ernst." "Das sind mindestens drei Regimenter die dort auf uns zufliegen, eins davon wird keine 100 km von uns Landen, wenn sie ihren Kurs nicht ändern. Unser Trinärstern kann es mit einem halben Regiment aufnehmen, vielleicht mit einem Ganzen, aber nicht mit dreien inklusive möglicher Unterstützung. Wir sollten unseren Rückzug vorbereiten." Liam drehte sich zu dem Commtech um: "Verladet soviel wie möglich auf das Landungsschiff, der Rest wird vernichtet. Ich werde von der Säbelzahn mit unseren Gästen Kontakt aufnehmen." Damit verließ Liam den Raum wieder.
Falcone folgte ihm. "Mir gefällt es nicht, jetzt die Flucht zu ergreifen, aber es muss wohl sein. Ich werde meinen Stern zum Verladen vorbereiten" Liam antwortete: "Mir gefällt es auch nicht, aber wer weiß wann unser neuer IlKhan gewählt ist und wir mit Verstärkung dieser Größenordnung rechnen können. Einen Guerillakampf zu führen wäre eine Verschwendung von Material. Wie lange werden wir zum Verladen brauchen?" Falcone überlegte kurz: "Der Trinär Stern ist in 15 Stunden im Hangar. 16-18 Stunden wenn was schiefgeht, wovon ich leider ausgehe, wenn man die Probleme bei der letzten Wartung berücksichtigt. Kampfbereit wären wir in 3 Stunden. Wenn wir die Mechs meines Sterns in Kampfbereitschaft lassen und man sich auf andere Sachen fokussiert, sind in ca. zehn Stunden nur noch die Mechs meines Sterns draußen. Für die benötigen wir nochmal 2 Stunden um sie komplett zu verstauen. In einer viertel Stunde stehen jedoch alle im Hangar und das Landungsschiff kann abheben, wenn die Piloten im Cockpit bleiben." "Gut. Geh mit deinem Stern auf Kampfbereitschaft und hilf dort wo du gebraucht wirst. Ich bin auf der Kommandobrücke!" Liam drehte sich zu Falcone um: "Leg dich nicht mit dem Regiment an, frapos?" Falcone grinste: "Pos, jedoch hört sich das nach einer gar nicht mal so schlechten Idee an!" Dann drehte er sich um und rannte in die Richtung seines Sterns.

Wie vorhergesagt kam es zu Problemen. Der letzte Mech, ein Mad Dog, erlitt ein Gyroskopversagen und fiel in die linke Hydraulik der Ladeluke der Säbelzahn. Die Luke konnte nicht mehr geschlossen werden. Die Reparatur dauerte fünf Stunden. In der Zeit waren die Truppen des Kombinats gelandet und bereits auf dem Weg zu den Clannern.
Plötzlich ertönten Schüsse von der Nordseite des Lagers und eine Stimme meldete: " Star Commander, habe leichten Kontakt. Sieht nach einer Scouteinheit aus. 6 Feindmaschinen in 15oo Metern Entfernung, Peilung 345°!"

Wie konnten die so schnell und vor allem ungesehen so nah herankommen? Falcones Gedanken rasten. "Alpha 3, Feuererlaubnis auf das nächstgelegene Ziel, Alpha 2, 4 und 5 sammeln bei Alpha 3! Star Captain beenden sie das Verladen und starten Sie! Wenn die Scouts hier sind ist die Haupttruppe nicht weit. Star Commander Falcone Ende und aus."
Ein allgemeines "Affermative" ertönte und Falcone riss seine Stormcrow Richtung Norden.
"Star Commander Falcone, ich habe dir befohlen dich nicht mit dem Regiment an zu legen. Du erinnerst dich, franeg?" Liam klang über Funk leicht verzerrt.
"Pos, ich erinnere mich Star Captain. 'Das dort vorne sind jedoch nur sechs Mechs und kein ganzes Regiment, frapos?" Falcone grinste und kappte die Verbindung. "Alpha 2, sammle so viele Informationen über den Gegner wie du kannst und übertrage sie sowohl an meinen Mech, als auch an die Säbelzahn." Falcone feuerte auf einen Raven und die Hitze stieg in seinem Mech. Endlich die richtige Betriebstemperatur. "Hier wird es gleich ein bisschen wärmer, wir müssen vom Landungsschiff weg! Richtung Nord-Nord-Ost volle Geschwindigkeit!" Die Kampfeslust stieg in ihm auf, während hinter ihm die Motoren des Union-C aufheulten.

20 Minuten später hob die Säbelzahn ab. Weitere 30 Minuten später war die Kampflust von Falcone wie weggeblasen. Sie hatten es geschafft, ohne all zu viel Panzerung einzubüßen, fünf der sechs Scouts abzuschießen, der Sechste jedoch hatte es zu der Hauptgruppe zurück geschafft. Und genau die stand jetzt Falcones Stern gegenüber. Er öffnete eine Funkverbindung: "Hier spricht Star Commander Falcone. Mein Stern und ich..." Weiter kam er nicht. Mit einem mal wusste er warum Liam keine Antwort von den Angreifern erhalten hatte: Das Kombinat war wütend und wollte sie einfach nur Tot sehen. Er hoffte nur, dass die Säbelzahn es zum Sprungschiff schaffen würde. "Alpha 2, haben sie die Daten weitergesendet, frapos?"
"Pos, Star Commander"
"Gut! Ausschwärmen und Gegner suchen" Falcones Finger flogen über die Konsole zu seiner rechten, während er Haken um Haken schlug. Als die Konsole endlich einen kleinen Chip ausspuckte steckte er sich ihn in die Kühlweste und rammte einen Centurion. Das nächste was er sah war absolute schwärze als die Mechs zu Boden gingen und er mit seinem Neurohelm gegen die Kopfstützen schlug.



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Bearbeitet von Falcone D Wirth am 19.11.2017 20:49:42