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Innere Sphäre

Innere Sphäre

Clans

Clan Wolf

Sprache

Militär

Ränge

Geschichte der Inneren Sphäre (Canon)

Vorspiel

2001 bis 2101

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf Terra war der kalte Krieg des 20. Jahrhunderts zwar Vergangenheit, aber immer wieder aufflammende lokale Konflikte und der Machteinfluß des militärisch-industriellen Komplexes in den Großmächten führte zum weiteren Ausbau der Rüstung, schlußendlich bis ins All.

Das 21. Jahrhundert war ein Zeitalter unübertroffenen technologischern Fortschritts, zu dem insbesondere die Entwicklung der wirtschaftlich nutzbaren Fusionsenergie gehörte. Im Jahre 2020 bauten Allianz-Wissenschaftler den ersten Fusionsreaktor, und 2027 startete das erste fusionsgetriebene Raumschiff zum Mars. Die Reise dauerte nur 14 Tage, einene Bruchteil der bis dahin benötigten Reisezeit von fünf Monaten. Durch die Effizienz der Fusionsreaktoren konnten Raumschiffe nun über einen längeren Zeitraum eine höhere Schubleistung einsetzen. Bis zum Jahre 2050 hatte die Allianz Forschungsstationen im gesamten Solsystem errichtet, unbemannte Sonden zu mehreren benachbarten Systemen geschickt und bei Tau Ceti, Epsilon Eridani und Epsilon Indi bewohnbare Planeten entdeckt.

Exodus

2102 bis 2313

Im Jahre 2102 kam es zum größten wissenschaftlichen Durchbruch der letzten zwei Jahrhunderte: Der Prototyp eines überlichtschnellen Raumschiffes wurde entwickelt.

Das Projekt ermöglichte 2108 den Jungfernflug des ersten Überlichtraumschiffs nach Tau Ceti. Kurz darauf begannen die Werften der Allianz mit der Produktion überlichtschneller Kolonialschiffe. 2116 wurde auf Tau Ceti IV (New Earth) die erste ständige Raumkolonie eingerichtet. Technische Verbesserungen ließen die Baukosten überlichtschneller Schiffe sinken. Aufgrund der steigenden Ausbeutung des interstellaren Raumes, wurden alle Kolonialisierungsmaßnahmen unter staatlichte Oberhoheit gestellt. Ein im Jahr 2235 durchgeführter Zensus erfaßte bereits über 600 besiedelte Welten. Mit der immer schnelleren Ausbreitung des Menschen, ergaben sich aber auch Probleme für ihn. So wurden zum Beispiel sogenannte 'Eisschiffe', interplanetare Tanker, eingeführt, um dem Problem der Wassernot entgegenzutreten. Auch kam es zu Revolten der Kolonien am äußeren Rand des erforschten Weltalls, nachdem die Allianz den Kolonialgouverneuren eine weitgehende Selbstverwaltung gestattet hatte, da sich die Zeitdauer zur interplanetaren Nachrichtenübermittlung um ein vielfaches gesteigert hatte. Diese Rebellionen brachten die Allianz in große Schwierigkeiten, die bis ins Jahr 2314 anhielten. Um politischen und ökonomischen Schwierigkeiten zu entfliehen, begannen zahlreiche der besten Köpfe Terras in der zweiten Hälfte des 23. Jahrhunderts auf die unabhängigen Kolonien umzusiedeln. Spätere Historiker tauften diese Periode den 'Exodus'. Während des Exodus wurden über 1500 neue Welten kolonisiert. In dieser Zeit versuchten einige der Kolonisten ihre Unabhängikeit zu sichern, indem sie sich zur gegenseitigen Unterstützung zusammenschlossen. 2271 unterzeichneten drei unbedeutende Staatsoberhäupter den Vertrag von Marik; Es war die Geburtsstunde der Liga Freier Welten, der ersten jener großen Föderationen, die eines Tages um die Macht und Vorherrschaft im Weltall streiten sollten.

Konsolidierung

2314 bis 2397

Im September 2314 brach die Terranische Allianz schließlich unter der Last ihrer internen Konflikte zusammen. Als es zwischen den Expansionisten und Liberalen zu einem kurzen, aber heftigen Bürgerkrieg kam, griff Flottenadmiral James McKenna an der Spitze des Allianz-Militärs ein und beendete die Kämpfe.

Er wollte Terra wieder erstarken lassen und ernannte sich nach der Auflösung der Allianz zum Herrscher über die Terranische Hegemonie. Bei McKennas Tod 2339 hatte die Hegemonie mit militärischen, politischen und wirtschaftlichen Mitteln ihre Autorität auf über 100 Welten durchgesetzt. 2340 wurde McKennas Neffe Michael Cameron auf den Posten des Generaldirektors gewählt. Unter seiner Herrschaft gab es erhebliche Forschungsanstrengungen. Daraus entstand ein ArbeitsMech. Das Wiedererstarken Terras leitete eine relativ friedliche Ära ein und es wurden zahlreiche Bündnisse nach dem Vorbild des Vertrags von Marik geschlossen. Nach einiger Zeit hatten sich sechs starke, unabhängige Staaten in der 'Inneren Sphäre' entwickelt, während in den Randgebieten des besiedelten Raumes, die Peripherie, weitere kleine Bündnisse geschlossen wurden. Es gab jedoch häufig Konflikte über Grenzwelten, insbesonder , wenn diese über reiche Wasser- oder Rohstoffvorkommen verfügten. Dies führte zu ständigen Spannungen, wenn nicht sogar zu Grenzkriegen. Mit häufiger werdenden Konfrontationen entwickelte sich ein Rüstungswettlauf, der die Spannungen weiter verstärkte. Die übrigen Staaten versuchten erfolglos dem Vorbild der Terranischen Hegemonie zu folgen und neue Forschungsaktivitäten zu fördern. In der Etablierung des erblichen Führungsanspruchs enier einzelnen Herrscherfamilie taten sie es der Hegemonie jedoch gleich.

Das Zeitalter der Kriege

2398 bis 2550

Im Jahre 2398 führte ein Grenzkonflikt zwischen der Konföderation Capella und der Liga Freier Welten zum offenen Krieg. Dieser Konflikt war nur der erste in einem Dutzend blutiger, aber begrenzter Kriege, die zwischen 2398 und 2412 wegen wichtiger Grenzplaneten geführt wurden.

Es handelte sich um die ersten Krieger dieser Art seit über einhundert Jahren. Eine neue Ära blutiger Auseinandersetzungen hatte begonnen. Nach einem Massaker 2412 kamen auf dem Planeten Ares alle Vertreter der damaligen Sternenreiche zusammen, um neue, humanere, ritterliche Kriegsregeln auszuhandeln. Diese 'Ares-Konvention' wurde von allen sechs Staaten unterzeichnet. Auch die Terranische Hegemonie erlebte gewaltige Auseinandersetzungen, generell versuchten die Führer aber Konflikte zu vermeiden un ihre Macht wirtschaftlich und technologisch zu sichern. Nichtsdestotrotz wurde die Hegemonie 2449 durch die Entwicklung des ersten Battlemech ('Mackie') zur vorherschenden Militärmacht. Diese Mechs zeigten den konventionellen Panzerfahrzeugen gegenüber bald wesentlichte Vorteile bezüglich der Panzerung, Beweglichkeit und der Bewaffnung. Die gesamte Innere Sphäre beneidete die Hegemonie um diese neue Technologie, zu einer Verbreitung kam es jedoch erst nach einer erfolgreichen Aktion des Lyranischen Commonwealth gegen die Mechfabriken der Hegemonie auf New Earth 2455). Durch die Entwicklung immer neuerer und besserer Mechs konnte die Terranische Hegemonie ihre Vormachtstellung behalten.

Imperium und Wiedervereinigung

2551 bis 2600

Anderthalb Jahrhunderte nach den Kriegen brachte die Rolle der Hegemonie als Schlichter eines Konfliktes zwischen der Konföderation Capella und der Liga Freier Welten diese Ära zu ihrem Ende.

Dabei verdiente sich Ian Cameron, 13. Generaldirektor der Terranischen Hegemonie, die Freundschaft dieser beiden Herrscher und so kam es zu einem Geheimpakt der drei Staaten. Zwischen 2556 und 2569 schloß Ian Cameron ähnliche Verträge mit dem Lyranischen Commonwealth, den Vereinigten Sonnen und dem Draconis-Kombinat. 2571 gründeten Cameron und die Herrscher der fünf übrigen Staaten ein neues, geeintes Reich unter dem Namen Sternenbund. Ian Cameron war erster Lord des Sternenbundes, die fünf übrigen Staaten hatten je einen Sitz im Hohen Rat und der wohl wichtigste Punkt war: der freie Zugang zu den militärischen Forschungseinrichtungen der Hegemonie. Die Peripherie-Welten, das Tauruskonkordat, das Magistrat Canopus und die Republik der Randwelten, hatten kein Interesse am Beitritt. 2578 kam es aufgrund der Beitrittsweigerung der Peripheriestaaten zum Krieg zwischen dem Sternenbund und der Peripherie, der 20 Jahre andauerte. Dieser Verteidigungskrieg kostete mehr Leben als das gesamte Zeitalter der Kriege. Die Kapitulation des Tauruskonkordates 2596 war sein Ende und die vier Peripheriestaaten wurden Territorien des Sternenbundes. Nach einiger Zeit gelang es sogar, die öffentliche Meinung in den eroberten Gebieten für den Sternenbund zu gewinnen.

Das goldene Zeitalter

2601 bis 2750

In diesen 150 Jahren kam es zu einer Welle der wissenschaftlichen und kolonialen Weiterentwicklung. Um die Verwaltungsprobleme, die durch die gewaltigen Entfernungen entstanden waren, zu mindern, richtete der Sternenbund ein riesiges, weitverzweigtes Netz von Relaisstaionenen ein, die überlichtschnelle Funkverbindungen herstellen konnten.

Diese Hyperpulsgeneratoren (HPGs) wurden erstmals 2615 eingesetzt, als die erste HPG-Botschaft von Terra ins Lyranische Commonwealth gesandt wurde. Ein HPG ist im Grunde nichts anderes als eine riesige Kanone, die einen hochkomprimierten Impuls bis zu 50 Lichtjahre weit - im Gegensatz zu den 30 Lichtjahren der Sprungschiffe - durch den Hyperraum feuert. Die Übertragungszeit wurde somit auf einen Bruchteil der normalen reduziert, wenn auch ein erheblicher Kostenaufwand nötig war. Gleichzeitig wurde ein neuartiges Wasseraufbereitungssystem entwickelt, was den Betreibern der Eisschiffe den Bankrott brachte. Mit Hilfe dieses Systems wurde es nun wirtschaftlich tragbar, auch Welten in der Inneren Sphäre zu kolonisieren, die beim Exodus übergangen worden waren. So wurden bis 2700 über tausend neue Welten besiedelt, und der Sternenbund herrschte über einen grob kugelförmigen Raumbereich von 540 Lichtjahren Durchmesser. Durch Verbesserungen in der Myomerfasertechnologie - den Muskeln eines Battlemech - konnten jetzt bionische Gliedmaßen hergestellt werden. So wurden auch superstarke Industrie-Exoskelette möglich. Durch die Einführung einer gemeinsamen Währung und die Aufhebung der Handelsschranken kam es zu einem gewaltigen Wirtschaftsboom, der wiederum zu wachsendem Wohlstand führte. Während dieses goldenen Zeitalters kam es nur zu einer einzigen ernsthaften politischen Krise, die jedoch schnell überwunden werden konnte. Tadeo Amaris in der Republik der Randwelten baute seine Privatarmee in besorgniserregendem Maße aus. So erließ der neue Generaldirektor des Sternenbundes Michael Cameron ein Edikt über die Obergrenze einer Privatarmee. Um diesem Nachdruck zu verleihen, ließ er einige Regimenter Battlemechs an der Grenze zu den Randwelten patroulieren, was zur Auflösung der Amaris-Regimenter führte. In Wahrheit fuhr Amaris jedoch fort, seine Streitkräfte insgeheim zu verstärken. Der Sternenbund bot den Anschein von Einheit, aber auch in diesem 'Goldenen Zeitalter' des Friedens und Wohlstandes führten die Mitgliedsstaaten versteckte Kriege gegeneinander.

Krise und Bürgerkrieg

2751 bis 2784

Nach dem Tod des fünften Ersten Lord des Sternenbundes Simon Cameron 2751 war dessen achtjähriger Sohn Richard der einzige Erbe, der dann auch zum Ersten Lord ernannt wurde.

Zeitgleich wurde Aleksandr Kerensky, Der Kommandeur der Sternenbund-Streitkräfte, Regent und Lordprotektor. Der 'eigentliche Lorde' war aber der Hohe Rat, der auch selbständig neue Beschlüsse erließ und frühere aufhob. So auch das Edikt über die Obergrenze von Privatarmeen, was zu einer allgemeinen Aufrüstung führte. Auch wurden die Steuern in den vier Territorialstaaten drastisch erhöht, was natürlich Unruhen produzierte. Als Richard 2762 volljährig den Thron bestieg, ließ er alle Hausarmeen auflösen. Doch der Hohe Rat erklärte dies für verfassungswidrig und so mußte der Befehl widerrufen werden. Die Beziehung zwischen dem Ersten Lord und dem Hohen Rat verschlechterte sich zusehends und so wurde der Hohe Rat aufgelöst. Auch kam es in der Peripherie soweit, daß Aleksandr Kerensky sie unterwerfen mußte. 2764 unterzeichnete Stefan Amaris einen Geheimvertrag, der ihn verplichtete, Terra im Gefahrenfall zu verteidigen. So konnten immer mehr Truppen, sogar dreiviertel der Cameron-Hauseinheiten bis 2766, an die Grenze zur Peripherie verlegt werden, wo sich die Situation nach einigen Unabhängigkeitserklärungen dramatisch verschlechterte. Auf Terra nahmen derweilen Stefan Amaris Truppen die Stellung der Hauseinheiten ein. Im Dezember des Jahres tötete Amaris den Lord und dessen gesamte Familie, gleichzeitig griffen seine Truppen Terra und die übrigen Welten der Terranischen Hegemonie an. Durch den Überraschungseffekt hatten diese Aktionen unglaublichen Erfolg, und Stefan Amaris rief sich selbst zum ersten Lord des Sternenbundes aus. Als Kerensky erst ein halbes Jahr später davon erfuhr, erklärte er sofort ein Waffenstillstand mit der Peripherie und dem Usurpator den Krieg. Im August 2767 rückte Aleksandr Kerensky gegen die Welten der Hegemonie vor. Nach 12 grausamen jahren war Terra endlich befreit. Als Vergeltung für den Mord an den Camerons ließ er Stefan Amaris den Usurpator 2779 hinrichten. Der Bürgerkrieg war vorüber, aber die Truppenstärke der Sternenbundarmee war von 486 auf 113 Divisionen gesunken und das HPG-Netz zersört. Kerensky ernannte sich erneut zum Lordprotektor, aber die Lordräte fürchteten seine Popularität und erkannten ihm seinen Titel ab. Außerdem setzten sie Jerome Blake als Kommunikationsminister ein, der das HPG-Netz wieder aufbauen sollte. Kerensky zog sich derweilen in das HQ der Sternenbundarmee auf New Earth zurück. Inzwischen versuchten die Lordräte den Thron des Ersten Lords für sich zu beanspruchen, was ihnen nicht gelang. Auch wurde der Hohe Rat aufgelöst. Die Lordräte kehrten in ihre Staaten zurück und rüsteten gnadenlos auf, um auf gewaltsame Weise die Macht zu erlangen. Kerensky versuchte die Hausfürsten daran zu hindern. Als ihm dies nicht gelang, rief er eine große Anzahl hochrangiger Offiziere zu einem geheimen Treffen zusammen. Danach zogen die Quartiermeister sechs Monate lang still und leise 200 Transporter sowie Vorräte und Ersatzteile zusammen. Die mit ihren Machtträumen beschäftigten Lordräte schenkten dem keine Aufmerksamkeit, bis sie im Hochsommer des Jahres Truppenbewegungen in die Peripherie bermerkten. Am 8. Juli sandte Kerensky eine aus einem einzigen Wort bestehende Botschaft an die um den Sprungpunkt versammelten Sprungschiffe. Dieses eine Wort war 'Exodus'. An diesem Tag tauchten über 1000 Schiffe in den Hyperraum ein. Am 5. Movember hatte sich die Flotte bis ins Draconis Kombinat vorgearbeitet. 80 Prozent der Sternenbundarmee hatten sich Kerensky angeschlossen. Kerensky und seine Flotte verschwanden in die unbekannten Tiefen der Peripherie und schienen die Innere Sphäre für immer aufgegeben zu haben.

Die Nachfolgekriege

2785 bis 3024

Kerenskys dramatischer Abzug entfernte das letzte Hindernis für den Bürgerkrieg. Im Dezember 2786 rief sich Minoru Kurita zum Ersten Lord aus, und die vier anderen Lordräte folgten seinem Beispiel. Innerhalb weniger Monate herrschte in der gesamten Inneren Sphäre Krieg.

Der Erste Nachfolgekrieg dauerte von 2787 bis 2821. Es war ein Ausbruch unvergleichlicher Brutalität. Die Herrscher der fünf Häuser wischten die Ares-Konvention beiseite, als habe sie nie existiert. In diesem Krieg wurde neben dem Handel, der Wirtschaft und der Kommunikation ein Großteil der bekannten Technologie zerstört. Bereits 2815 waren die meisten Überlichtraumwerften pulverisiert. Da solch ein Krieg durch die immer schwächer werdende Wirtschaft nicht lange gehalten werden konnte, endete er 2821. Kein Hausfürst hatte größere Fortschritte in Richtung seines Ziels gemacht, die Vorherrschaft über die Innere Sphäre zu erkämpfen, aber die Vielzahl der allseits verübten Greueltaten verhinderte jede Form dauerhafter Koexistenz. Zwischen 2821 und 2827 bauten die fünf Herrscherhäuser ihre Militärmacht, soweit wie möglich, wieder auf. Zwischen 2828 und 2830 brachen an den Grenzen aller rivalisierenden Staaten neue Spannungen aus, die ein weiteres Mal zum offenen Krieg führten. Der Zweite Nachfolgekrieg dauerte von 2830 bis 2864 und war nicht weniger schrecklich, zerstörerisch und ergebnislos als der erste. Der Krieg vernichtete weitere Industrieanlagen und führte zum Tod weiterer Wissenschaftler und Techniker, was zum Stillstand vieler Forschungs- und Technologiezweige führte. Am Ende des Zweiten Nachfolgekrieges war die Technologie der inzwischen als Nachfolgerstaaten bekannten Sternenreiche auf einer Stufe angelangt, die kaum noch über der Terras am Ende des 21. Jahrhunderts lag. In Ermangelung neuer Computer, Reaktoren und Raumschiffe begannen die Herrscher der Nachfolgerhäuser, noch vorhandene Maschinen für Ersatzteile auszuschlachten. Nach einer kurzen Verschnaufpause brach 2866 der Dritte Nachfolgekrieg aus. Der Grund war ein Vorstoß des Draconis-Kombinats in das Lyranische Commonwealth und bald war die gesamte Innere Sphäre beteiligt. Dieser Krieg war im Vergleich zu ersteren der ruhigere der drei Kriege. Nach und nach erkannten die Herrscher, daß sie sich eine weitere Vernichtung lebenswichtiger Resourcen nicht leisten konnten, und es entwickelten sich der 'Ares-Konvention' ähnliche Regeln zur Kriegsführung: Man verwendete keine Nuklearwaffen, griff keine der kostbaren Mechfabriken mehr an und vor allem keins der unbezahlbaren Sprungschiffe, deren Technologie langsam in Vergessenheit geriet. In Ermangelung eines geeigneten Verwaltungsapparates, der während der Kriege untergegangen war, entwickelte sich in den Staaten der Feudalismus. Die Herrscher übergaben Adligen die Oberaufsicht über ihre Planeten, und diese unterstützten die Herrscher in Gefahrensituationen. In der Peripherie enwickelten sich aus geflohenen Mecheinheiten langsam Königreiche. Am Ende des 30.Jahrhunderts umgaben mehr als 60 bekannte Kleinkönigreiche die Innere Sphäre, und die Grenzwelten der Nachfolgerstaaten lebten in ständiger Bedrohung durch Piratenüberfalle aus den Kleinkönigreichen.

Vierter Nachfolgekrieg

3025 bis 3030

Die Ära der relativen Stabilität hielt etwa ein Jahrhundert lang an. Interessanterwiese war es der Ruf nach einem dauerhaften Frieden, der das empfindliche Gleichgewicht der Großen Häuser störte un zum Vierten Nachfolgekrieg führte.

Im Jahr 3020 unterbreitete Archon Katrina Steiner, die Herrscherin des Lyranischen Commonwealth, den Hausfürsten einen Friedensvorschlag, dem nur Hanse Davion, Prinz der Vereinigten Sonnen entsprach. Das Ergebnis war der Allianzvertrag, der zum Vereinigten Commonwealth führte. 3022 wurde der Vertrag unterzeichnet. Neben wirtschaftlichen und militärischen Vereinbarungen enthielt der Vertrag ein geheimes Zusatzprotokoll, das Hanso Davion die Hand der Tochter des Archon versprach. Dies war der erste Schritt zur späteren Vereinigung zum Vereinigten Commonwealth, der jedoch erst bei der Volljährigkeit der Tochter des Archons vollzogen wurde. Die drei anderen Häuser waren über den lauernden Feind, der schließlich dem Raum der drei übrigen Häuser gleichkam, entsetzt. So schlossen das Draconis-Kombinat, die Konföderation Capella und die Liga freier Welten 3022 hastig einen Bündnisvertrag, der ein Ende der Feindseligkeiten beinhielt und Anstrengungen, die Steiner-Davion-Allianz zu zerbrechen. Haus Liao war der aktivste, wenn es um die Anstrengungen ging: Es erhielt wertvolle militärische Informationen von Michael Hasek-Davion, einem Familienmitglied Hanse Davions. Einem Versuch der Konföderation Capella, Hanse Davion durch einen Doppelgänger zu ersetzen konnte dieser jedoch entgehen und er schwor bittere Rache. Am 20. August 3028 war die Hochzeit Prinz Hanse Adriaan Davions und dem designierten Archon Melissa Arthur Steiner. Dies war die Geburtsstunde des Vereinigten Commonwealth. Bei dieser Feier waren alle Herscher und anderen wichtigen Persönlichkeiten der Inneren Sphäre anwesend. Dabei tauschten Hanse und Melissa Morgengaben aus, eine Gelegenheit, die Hanse Davion dazu nutzte, seiner Rache Gestalt zu geben. Mit einem breiten Lächeln schenkte er seiner Gattin - die Konföderation Capella. Und damit begann die Operation Ratte, ein gleichzeitiger Überraschungsangriff auf neun capellanische Welten. Aber dies war nur der Anfang einer weit größeren Offensive gegen Capellaner und Draconis-Kombinat - der Beginn des Vierten Nachfolgekrieges. Nachdem Hanse Davion 'Der Fuchs' durch Listen und seine Geheimagenten wichtige militärische Informationen erlangt hatte, hatte die Konföderation Capella die Hauptlast des Angriffs zu tragen. Diese verlor 37 Systeme. Das Draconis-Kombinat verlor 53 Systeme, konnte aber seinerseits 15 dazugewinnen. Theodore Kurita, der Thronfolger des Kombinats, war sogar mit den Vorbereitungen eines großausgelegten Gegenangriffs beschäftigt, als der Krieg plötzlich endete. 3030 erklärten Hanse Davion und Katrina Steiner Sieg und Waffenstillstand, als sie ihre Kriegsziele weitgehend erreicht hatten. Die Gründe wahren die unter der Kriegslast zusammenbrechende Wirtschaft der Vereinigten Sonnen und die ständig an Einfluß gewinnenden Skye-Föderation-Separatisten des Lyranischen Commonwealth. Die Liga Freier Welten überstand den Krieg relativ unbeschadet und verlor nur 14 Systeme.

Kleinkriege

3031 bis 3048

Unmittelbar nach Kriegsende begann die erfolgreiche Vereinigung zum Vereinigten Commonwealth, sowohl militärische als auch sozial.

In beiden Fällen nahm man die Vereinigten Sonnen zum Vorbild. Jedoch lief es nicht ganz so reibungslos ab. Am 13. März 3034 erklärten sich die vom Draconis-Kombinat eroberten Gebiete als Freie Republik Rasalhaag unabängig. Der neue Staat wurde sofort von ComStar und Draconis-Kombinat anerkannt, und Haus Kurita zog sich aus dem größten Teil des ihm noch verbliebenen Militärdistrikts Rasalhaag zurück, eine Politik, die es Archon Katrina Steiner unmöglich machte, ihren Anspruch auf die in den proklamierten Grenzen der Republik liegenden Welten aufrechtzuerhalten. Trotzdem verlief die Staatsgründung blutig, da zahlreiche draconische Truppen sich weigerten, dem Abzugbefehl Folge zu leisten. Es kam zu den sogenannten 'Ronin-Kriegen', zwschen den von Haus Kurita verstoßenen Einheiten auf der einen und der neugegründeten Rasalhaager KungsArme und loyalen VSDK-Truppen (Vereinigte Soldaten des Draconis-Kombinats) auf der anderen Seite. Die Auseinandersetzungen endeten erst im Dezember 3035 und hinterließen in der Kultur des neugegründeten Staates durch die als Verrat empfundene Weigerung zahlreicher Söldnereinheiten, ihren Arbeitgebern über explizite vertragliche Verplichtungen hinaus zu Hilfe zu kommen, einen bitteren Nachgeschmack, der zu allgemeiner Verachtung allen Söldnern gegenüber führte. 3039 griffen die Steiner- und Davion-Einheiten gemeinsam das Kombinat an, was wohl als Fortsetzung des Vierten Nachfolgekrieges gedacht war, im Gegensatz zu diesem aber kläglich scheiterte. ComStar, das in dieser Zeit zu einem wesentlichen militärischen Faktor wurden, hatte nämlich Haus Kurita mit fabrikneuen Sternenbundmechs eigens zu diesem Zweck ausgestattet. Der Orden begann dann auch alle seine Anlagen durch ComGuards zu sichern. Unter Prima Myndo Waterly zerbrach schließlich die Fassade der Neutralität, und ComStars Feindschaft der Inneren Sphäre gegenüber wurde offensichtlich. In der Liga Freier Welten kam es inzwischen zu einem erbitterten Machtkampf, der damit endete, daß Thomas Marik, der eigntlich aufgrund eines Anschlags tot sein sollte, die Staatsführung übernahm. Dieser übernahm auch gleich die Führung des durch seinen Vorgänger begonnen Feldzugs gegen Andurien, den er 3040 auch mit der Rückeroberung Anduriens beendete. In der Konföderation Capella kam der Wiederaufbau durch den Krieg erst 3036, nach der Thronbesteigung der neuen Kanzlerin Romano Liao, in Gang, unter deren Herrschaft die Unberechenbarkeit und Paranoia der capellanischen Regierung einen neuen Höhepunkt erreichte.

Clan-Invasion

3049 bis 3052

Durch das Erstarken der Liga Freier Welten und den Rückschlag des Vereinigten Commonwealth im Krieg von 3039 hatte sich ein neuer Status Quo entwickelt, der 3049 jedoch durch das unerwartete Auftauchen eines neuen, gemeinsamen Feindes ein jähes Ende fand.

Aus den Tiefen der Peripherie erschien eine fremdartige Invasionsstreitmacht mit unbekannten neuen Battlemechs bis dahin ungeahnter Leistungskraft, unterstützt von riesenhaften gepanzerten Infanteristen, die zunächst wie fremdartige Monster anmuteten. In kürzester Zeit eroberten diese Angreifer, die sich als 'Clans' bezeichneten und die Innere Sphäre nicht nur durch ihre Maschinen, sondern auch durch ihre Angewohnheit überraschten, jeden Angriff mit einer Frage nach der Stärke der Verteidiger einer Welt anzukündigen, ein System um das andere. Die Invasoren griffen über die lyranischen, Rasalhaager und draconischen Grenzen zur Peripherie an, und vernichteten in ihrem scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch eine Einheit der Inneren Sphäre nach der anderen, unter anderem berühmte Truppen wie Winfields Regiment, die 17. Skye Rangers oder die gesamte 12. Sternengarde. Im Laufe der Zeit wurde insbesondere durch ComStars Präzentor Martialum Focht, der im Auftrag der Prima mit den Invasoren Kontakt aufnahm, näheres über die Eindringlinge bekannt. Es handelte sich um die Nachfahren der Sternenbundarmee General Kerenskys, die jenseits der Peripherie eine neue Heimat gefunden und dort, isoliert vom Rest der Menschheit, eine faschistische Kastengesellschaft aufgebaut hatten, die den perfekten Krieger zum Ideal erhoben und zum Erreichen dieses Ideals ein gewaltiges Menschenzuchtprogramm eingerichtet hatte. Ein Ergebnis dieser durch Genmanipulation unterstützten Züchtung waren die Elementare, die über zwei Meter großen, muskelbepackten Infanteristen der Clans, die in ihren schwerbewaffneten Gefechstpanzern selbst Mechpiloten das Fürchten lehrten. Offensichtlich gab es eine ganze Reihe von Clans, von denen jedoch zunächst nur vier an der Invasion beteiligt waren: die Jadefalken, die Wölfe, die Geisterbären und die Nebelparder. Von diesen zeichneten sich die letzteren durch besondere Brutalität aus, die ihren Höhepunkt in der völligen Auslöschung der Großstadt Kobe auf Turtle Bay erreichte. Die größten Erfolge erzielte jedoch der Wolfsclan, der neben Phelan Kell von der Elite-Söldnereinheit Kell Hounds, der 3049 gefangen und in den Clan adoptiert worden war, auf eine Kennerin der Inneren Sphäre zurückgreifen konnte: Natascha Kerensky, die Schwarze Witwe. Wolfs Dragoner, jene 3005 auf geheimnisvolle Weise aus der Peripherie aufgetauchte Söldnertruppe, erwies sich als eine vom Wolfsclan entsandte Kundschaftereinheit, die sich jedoch inzwischen gegen die Invasion und die Clanangreifer gestellt hatte und nun die Organisation einer gemeinsamen Front gegen die Invasoren in Angriff nahm. Bei einem Versuch, auf einer Sitzung aller Hausfürsten auf der Dragonerwelt Outreach eine solche Allianz zu schmieden, scheiterten sie jedoch. Während das Vereinigte Commonwealth und das Draconis-Kombinat als direkt betroffene Nationen ihre Erbfeindschaft hintanstellten und zu einer Zusammenarbeit bereit waren, verweigerte Haus Liao jede Mithilfe gegen die Clans und Generalhauptmann Thomas Marik ließ sich erst durch einen Erpressung dazu umstimmen, die Fabriken seines Reiches für die Ausrüstung der Verteigiger einzusetzen. Im Gegenzug wurde sein schwer leukämiekranker Sohn und Thronfolger Joshua zur Behandlung an das medizinische Institut des NAIW (New Avalon Institut der Wissenschaften) auf New Avalon verbracht. Es stellte sich auch heraus, daß es innerhalb der Clans einen Bruch zwischen den Fraktionen der 'Bewahrer' und der 'Kreuzritter' gab. Während die Bewahrer den schutz der Inneren Sphäre als ihre Aufgabe ansahen und der Invasion ablehnend gegenüberstanden, betrachteten die Kreuzritter die Nachfolgerstaaten als moralisch verkommen, die nicht genmanipulierten und zuchtverlesenen Bewohner der Inneren Sphäre als Untermenschen und die Clans als Vollstreckungshilfen des Schicksals mit der heiligen Aufgabe, einen neuen Sternenbund nach ihrem Vorbild zu erichten. In einem klugen Schachzug wählten die Kreuzritter 3050 den Bewahrer Ulric Kerensky von den Wölfen zum neuen ilKahn oder obersten Heerführer und zwangen ihn so, sich an die Spitze der Invasion zu stellen. In dem Versuch, Terra, das Ziel der Invasion, als erster Clan zu erreichen und durch die damit verbundene Vormachtstellung Exzesse zu verhindern, stießen die Wölfe mit besonderer Geschwindigkeit in die Innere Sphäre vor, was die übrigen Invasoren zwang, die Untersützung durch andere Clans zu akzeptieren, um nicht völlig ins Hintertreffen zu geraten. Dadurch wurden die Jadefalken durch die Stahlvipern und die Nebelparder durch die Novakatzen verstärkt, in beiden Fällen traditionelle Rivalen dieser Clans. Trotz gelegentlicher Erfolge der Inneren Sphäre wie auf Twycross im Vereinigten Commonwealth oder auf Wolcott im Draconis-Kombinat schien der Vormarsch der Invasoren unaufhaltsam. Selbst Luthien, die Zentralwelt des Draconis-Kombinats, wurde im Januar 3052 Ziel eines Clan-Angriffs, der nur durch Mithilfe der Söldnereinheiten Wolfs Dragoner und Kell Hounds kurz vor Imperial City zurückgeschlagen werden konnte. ComStar diente sich unter Prima Myndo Waterly den Clan-Invasoren in dem Irrglauben, sie für die Zwecke des Ordens manipulieren zu können, als Verwalter für die eroberten Gebiete an, was seine Glaubwürdigkeit bei den Nachfoglerstaaten noch weiter unterminierte. Erst, als kein Zweifel mehr daran bestand, daß Terra selbst Ziel der Invasion war, gestattete die Prima den Einsatz der ComGuards gegen die Clans, und Anastasius Focht handelte mit ilKhan Ulric Kerensky eine Entscheidungsschlacht auf dem Planeten Tukayyid aus, bei der die gesamten ComGuards auf die geballte Macht der Clans trafen, zu denen sich inzwischen als Helfer für die Geisterbären auch die Diamanthaie gesellt hatten, ein Clan, dessen Auftauchen zunächst für eine gewisse Verwirrung sorgte, da er bisher noch nie erwähnt worden war. (Später wurde bekannt, daß es sich um den Seefuchsclan handelte, der aus unbekannten Gründen seinen Namen geändert hatte.) In der Schlacht von Tukayyid gelang es den ComGuards im Mai 3052, die Clans zu stoppen. Entsprechend der zuvor ausgehandelten Bedingungen führte dies zu einem fünfzehnjährigen Waffenstillstand, der den Clans ein weiteres Vorrücken in Richtung Terra verbot. Ein gleichzeitig von Prima Waterly in Gang gesetzter Plan, durch Rebellionen in den Clan-Besatzungszonen und eine Kommunikationsblockade der gesamten Inneren Sphäre eine ComStar-Theokratie zu errichten, schlug in beiden Teilen fehl. In den Besatzungszonen, weil die Clans ComStar von Beginn an nicht vertraut hatten, und in der Inneren Sphäre, weil Prima Sharilar Mori von Dieron, die einzige Vertraute der Prima, Theodore Kurita eine Warnung zukommen ließ, die dieser an Hanse Davion weitergab. Dies führte statt, wie von der Prima geplant, zur Machtübernahme ComStars zum Verlust zahlreicher HPG-Stationen in Draconis-Kombinat und Vereinigten Commonwealth an die Hausregierungen, die die Anlagen besetzten und unter eigener Regie weiterführten. Präzentor Martialum Focht beendete bei seiner Rückkehr nach Terra die Herrschaft der Prima Myndo Waterly durch einen Nadlerschuß und übernahm zusammen mit Sharilar Mori die Leitung des Ordens.

Zerfall des VC

3053 +

Die neue Prima Sharilar Mori und Anastasius Focht leiteten eine umfassende Reformation ComStars ein, die den Orden seiner mystizistischen Verbrämungen entkleidete und ihn wieder zu den Anfängen als Dienstleistungsorganisation zuückführte.

Diese Veränderungen hatten erwartungsgemäß erheblichen Aufruhr innerhalb des Ordens zufolge, der sich vor allem um die ehemalige Präzentorin Atreus, Demona Aziz, gruppierte. Die nicht reformationswilligen ComStar-Mitglieder, darunter ein Großteil des ComStar-Geheimdienstes ROM und der ComGuards, bildeten eine eigene Organisation namens 'Blakes Wort', die sich in die Liga Freier Welten zurückzog, wo sie vom ehemaligen ComStar-Mitglied Thomas Marik mit offenen Armen empfangen wurde. Durch dieses Schisma operierten plötzlich mehrere konkurrierende und einander durchaus nicht freundlich gesinnte Kommunikationsnetze in der Inneren Sphäre: ComStar, Blakes Wort und in den Besatzungsgebieten der Clans deren eigene militärischen HPG-Netze. Politisch trat in dieser Zeit endgültig eine neue Generation von Führern die Macht in der Inneren Sphäre an. Der Tod Koordinator Takashi Kuritas und Kanzlerin Romano Liaos hatte deren Söhne Theodore und Sun-Tzu ins Amt gehoben, und ein Bombenattentat auf Archon Melissa Steiner-Davion zwang deren ältesten Sohn Victor früher als ihm lieb war, den Thron des Archon-Prinzen zu besteigen. Diese Regierungsübernahme erwies sich allerdings als Anfang vom Ende des Vereinigten Commonwealth. Durch Victors stark den Traditionen Haus Davions zuneigender Natur, ein für Lyraner äußerst brüskierendes öffentliches Auftreten und die geschickten Intrigen seiner Schwester Katherine, die diese Schwächen ausnutzte und sich als Champion der lyranischen Distrikte etablierte, kam es zu einer wachsenden Polarisierung zwischen den beiden Teilen des Reiches. Beobachtern war schon lange klar gewesen, daß ein Bruch angesichts der teilweise diametral gegensätzlichen Traditionen beider Reichsteile auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet früher oder später kaum vermeidbar war, und im Jahre 3057 kam es schließlich zur offenen Spaltung des Reiches, als Katherine Steiner-Davion, die kurz zuvor den Namen ihrer vom Volk geliebten Großmutter Katrina angenommen hatte, das Gebiet des ehemaligen Lyranischen Commonwealth unter dem Namen Lyranische Allianz aus dem Reichsverband löste. Anlaß dieser Aktion war die Kriegserklärung von Generalhauptmann Thomas Marik an das Vereinigte Commonwealth, nachdem sich herausgestellt hatte, daß Thomas Sohn Joshua im New Avalon-Institut der Wissenschaften verstorben und durch einen Doppelgänger ersetzt worden war. Thomas Marik, der in der Zwischenzeit eine Allianz mit dem capellanischen Kanzler Sun-Tzu eingegangen war, die auch dessen Verlobung mit Thomas verbliebener Erbin, seiner Tochter Isis Marik, beinhaltete, nutzte diese Gelgenheit, sämtliche im 4. Nachfolgekrieg an Steiner und Davion verlorenen Systeme zurückzuerobern. Die Tatsache, daß Victor Davion erst kurz zuvor die ehemaligen Marik-Systeme der seinem Kommando unterstellten Mark Sarna angegliedert hatte, um sie dem Einfluß seiner Schwester zu entziehen, gestattete dieser, sich und ihre Hälfte des Reiches für neutral zu erklären und dem Kriege zu entziehen - unter Mitnahme aller lyranischen Einheiten und eines Großteils der Commonwealth-Sprungschiff-Flotte, was ihrem Bruder die Gegenwehr gegen die Marik-Offensive extrem schwermachte. Dies galt insbesondere, da Sun-Tzu Liao die Gelegenheit nutzte, um, unterstützt von Söldnereinheiten in den Diensten der Liga Freier Welten, einen Vorstoß in die Mark Sarna zu unternehmen, mit dem Ziel, diese ehemaligen capellanischen Sektoren zurückzuerobern. Trotz erheblicher Erfolge der Liao-Truppen gelang dies jedoch nur teilweise. Der Rest der Mark Sarna zerbrach unter dem Ansturm in eine Ansammlung umstrittener Systeme, die zum Teil eigene kleine Beistandspakte bildeten, und deren Loyalität sie mit dem kosmischen Wind mal hierhin, mal dorthin orientierte. Die Folge war ein Gebiet nicht klar erkennbarer polititscher Zuordnung, das schnell als die Chaos-Marken bekannt wurden. Im Draconis-Kombinat war Koordinator Theodore Kurita weit stärker an der Verteidigung gegen die Clan-Bedrohung interessiert als an politischen Winkelzügen innerhalb der Freien Inneren Sphäre. Insbesondere kooperierte er in einem geheimen Forschungsunternehmen mit ComStars Explorercorps, um die Heimatwelten der Clans zu finden und in einer Gegeninvasion den Krieg zum Feind zu tragen. Seine einzige Beteiligung an den Geschehnissen des Jahres 3057 in der Inneren Sphäre bestand in der durch Victor Davion und ComStar stillschweigend geduldeten Besetzung der Haus Steiner verbliebenen draconischen Gebietsgewinne durch Kurita-'Friedenstruppen'. Die Geschehnisse in den von den Clans besetzten Gebieten gaben den Befürchtungen des Koordinators Recht. Nachdem ein von Clan Jade Falke unternommener Versuch, durch eine getarnte Provokation den Waffenstillstand zum Zusammenbruch zu bringen, an einer Zusammenarbeit der Kell Hounds und des Wolfsclans gescheitert war, gelang es den Jade Falken 3057, ilKhan Ulric Kerensky abzusetzen und die Bewahrerfraktion der Wölfe aus dem Clangebiet zu vertreiben. Die verbliebenen Wölfe, alle Kreuzritter, formten den neugegründeten Clan der Jade Wölfe, und Khan Elias Crichell von den Jade Falken übernahm das Amt des ilKhans - eine für die Freie Innere Sphäre nichts Gutes verheißende Entwicklung, auch wenn es den Wölfen vor ihrer Vertreibung gelungen war, die Jade Falken so stark zu schwächen, daß eine Wiederaufnahme der Invasion diesen auf mehrere Jahre nicht möglich sein würde. Die verbliebenen Wölfe unter Khan Phelan Kell zogen sich zu den Kell Hounds in den lyranischen Raum zurück, wo Oberst Morgan Kell in einer direkten Herausforderung an Archon Katrina Steiner die Bildung des Arc-Royal-Defensivkordons erklärte, eines unter seinem Befehl stehenden Raumsektors entlang der Jade Falken-Grenze. Durch die so entstandene politische Konstellation sind für die Freie Innere Sphäre ebenso wie für den Clan-Besatzungsraum Vorhersagen kaum noch möglich. Zu sehr befindet sich die gesamte Situation im Fluß. Nicht einmal ComStars Position auf Terra ist noch sicher, und Hinweise darauf, daß Thomas Marik selbst ein Doppelgänger ist, verstärken die Unsicherheit noch weiter.

 
 
 






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